Heute Morgen ging es schon früh los, denn wir wollten in den
Kalbarri Nationalpark. Wir fuhren etwa 2 Stunden durch eine wunderschöne
Landschaft in den Norden und machten Halt beim Red Bluff Beach. Die Landschaft
ist ziemlich karg aber wunderschön!
Danach fuhren wir zum Nature’s Window. Das sind
Steinformationen in Form eines Fensters, durch das hindurch man auf den Fluss
sehen kann. Wir stiegen auf dem Parkplatz aus dem Auto und hatten hunderte von
Fliegen um uns herum. Es war wirklich grässlich! Schade, denn die Landschaft
war traumhaft schön. Wir nahmen die kleinen „Hoppapa“ (Huckepack) und
marschierten einen halben Kilometer bis wir zu einem grösseren Steinhaufen
kamen… Doch wo war da das Window?
Oh nein, es muss über Nacht zusammengebrochen sein, denn
überall lagen Steinblöcke herum und die Formation von dem, was noch stand sah
so ziemlich genau so aus die Teile des Windows, wie man es von Bildern her
kannte. Ich ärgerte mich schon über die Dame in der Touristen-Info, weil sie
das gar nicht erwähnt hat, obwohl ich doch noch gesagt hatte, dass wir dort hin
wollen.
Doch dann entdeckte Roland Pfeile, die ja für irgend etwas
gut sein mussten. Wir folgten ihnen und siehe da… Das Fenster stand doch noch
;-)
Der Rückweg war die der Hinweg von 1000en von Fliegen
begleitet… Grässlich!
Wir wollten eigentlich nach Kalbarri zurückfahren, doch es
führt genau eine Strasse durch den Nationalpark und wir schafften es, in die
falsche Richtung zu fahren. Als wir dann schon ewig unterwegs waren, stellten
wir fest, dass wir mittlerweile näher bei Northampton, einem Ort in der Nähe
von Geraldton, waren als bei Kalbarri und somit fuhren wir weiter in zu Hause…
Weil wir den Jungs aber versprochen hatten, dass wir noch „go bädälä“ gehen und
weil wir immer noch keinen anderen Strand gefunden hatten, fuhren wir nochmals
zum Town Beach.
| Unterwegs sahen wir noch einen Thorny Devil |
| und 1000000 Mücken... |
Auf dem Rückweg schliefen die Jungs im Auto ein. Wir legten
sie dann in ihren Sani-Badetüchern ins Bett, weil wir davon ausgingen, dass sie
in ein paar Stunden wieder wach sein würden.
Nick war dann wieder einmal an seinen Hausaufgaben, aber im
Ernst, bei dieser Kulisse muss ja sogar das Lernen Spass machen, oder? ;-)
Als
er mich nicht mehr brauchte, legte ich mich ein Bisschen aufs Ohr, denn ich
hatte Kopfschmerzen, seit wir in diesem Nationalpark in der Hitze herumgelaufen
sind. Ich bin dann so gegen 23:30 Uhr wieder aufgewacht und alles war ruhig.
Häää… waren die Jungs schon wieder im Bett? Hatte ich alles verschlafen? Aber
nein, die Jungs schliefen noch immer und das seit etwa 17:00 Uhr… Ich habe
schon lange nicht mehr so schlecht geschlafen. Ich ging gefühlte 100x ins
Kinderzimmer um die Jungs wieder neu zuzudecken. Einmal wachte Aaron dann sogar
auf und war der vollen Überzeugung, dass ich jetzt mit ihm Fussball spielen,
oder ins Meer „go bädälä“ gehen würde. Doch wir schauten ein Buch an, assen
eine Kleinigkeit und dann legte ich ihn wieder in sein Bett und er schlief
tatsächlich wieder ein. Auch Louis schlief weiter und zwar beide bis am
nächsten Morgen so etwa um 6:00 Uhr.