Donnerstag, 23. April 2015

21. April - Kalbarri

Heute Morgen ging es schon früh los, denn wir wollten in den Kalbarri Nationalpark. Wir fuhren etwa 2 Stunden durch eine wunderschöne Landschaft in den Norden und machten Halt beim Red Bluff Beach. Die Landschaft ist ziemlich karg aber wunderschön!




Danach fuhren wir zum Nature’s Window. Das sind Steinformationen in Form eines Fensters, durch das hindurch man auf den Fluss sehen kann. Wir stiegen auf dem Parkplatz aus dem Auto und hatten hunderte von Fliegen um uns herum. Es war wirklich grässlich! Schade, denn die Landschaft war traumhaft schön. Wir nahmen die kleinen „Hoppapa“ (Huckepack) und marschierten einen halben Kilometer bis wir zu einem grösseren Steinhaufen kamen… Doch wo war da das Window?




Oh nein, es muss über Nacht zusammengebrochen sein, denn überall lagen Steinblöcke herum und die Formation von dem, was noch stand sah so ziemlich genau so aus die Teile des Windows, wie man es von Bildern her kannte. Ich ärgerte mich schon über die Dame in der Touristen-Info, weil sie das gar nicht erwähnt hat, obwohl ich doch noch gesagt hatte, dass wir dort hin wollen.



Doch dann entdeckte Roland Pfeile, die ja für irgend etwas gut sein mussten. Wir folgten ihnen und siehe da… Das Fenster stand doch noch ;-)





Der Rückweg war die der Hinweg von 1000en von Fliegen begleitet… Grässlich!




Wir wollten eigentlich nach Kalbarri zurückfahren, doch es führt genau eine Strasse durch den Nationalpark und wir schafften es, in die falsche Richtung zu fahren. Als wir dann schon ewig unterwegs waren, stellten wir fest, dass wir mittlerweile näher bei Northampton, einem Ort in der Nähe von Geraldton, waren als bei Kalbarri und somit fuhren wir weiter in zu Hause… Weil wir den Jungs aber versprochen hatten, dass wir noch „go bädälä“ gehen und weil wir immer noch keinen anderen Strand gefunden hatten, fuhren wir nochmals zum Town Beach.


Unterwegs sahen wir noch einen Thorny Devil
und 1000000 Mücken...

Auf dem Rückweg schliefen die Jungs im Auto ein. Wir legten sie dann in ihren Sani-Badetüchern ins Bett, weil wir davon ausgingen, dass sie in ein paar Stunden wieder wach sein würden. 

Nick war dann wieder einmal an seinen Hausaufgaben, aber im Ernst, bei dieser Kulisse muss ja sogar das Lernen Spass machen, oder? ;-)




Als er mich nicht mehr brauchte, legte ich mich ein Bisschen aufs Ohr, denn ich hatte Kopfschmerzen, seit wir in diesem Nationalpark in der Hitze herumgelaufen sind. Ich bin dann so gegen 23:30 Uhr wieder aufgewacht und alles war ruhig. Häää… waren die Jungs schon wieder im Bett? Hatte ich alles verschlafen? Aber nein, die Jungs schliefen noch immer und das seit etwa 17:00 Uhr… Ich habe schon lange nicht mehr so schlecht geschlafen. Ich ging gefühlte 100x ins Kinderzimmer um die Jungs wieder neu zuzudecken. Einmal wachte Aaron dann sogar auf und war der vollen Überzeugung, dass ich jetzt mit ihm Fussball spielen, oder ins Meer „go bädälä“ gehen würde. Doch wir schauten ein Buch an, assen eine Kleinigkeit und dann legte ich ihn wieder in sein Bett und er schlief tatsächlich wieder ein. Auch Louis schlief weiter und zwar beide bis am nächsten Morgen so etwa um 6:00 Uhr.

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