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| Strecke Fremantle - Busselton 219 km |
Der Freitag verlief von A bis Z anders, als
das geplant gewesen wäre. Auf dem Plan stand folgendes:
Morgen: Roland holt Mietauto in Perth,
Fahrt nach Mandurah
Mittag: Mittagessen in Mandurah anschl. Fahrt nach Bunbury
Nachmittag und Abend in Bunbury. Nach Abendessen Fahrt ins Hotel in Busselton
Mittag: Mittagessen in Mandurah anschl. Fahrt nach Bunbury
Nachmittag und Abend in Bunbury. Nach Abendessen Fahrt ins Hotel in Busselton
Das einzige, was wir eingehalten haben,
war, dass wir am Abend in Busselton angekommen sind… Aber jetzt mal der Reihe
nach:
Das Mietauto hätten wir ab 8:00 Uhr abholen
können, doch bis wir unsere sieben Sachen wieder zusammengepackt hatten, waren
wir zeitlich schon massiv im Verzug. Wir beschlossen, alles zu packen, das
Gepäck im Hotel zu lassen und zu viert nach Perth zu fahren und anschliessend
das Gepäck in Fremantle abzuholen. Nun ja, ich hatte nicht gerade ein goldiges
Händchen bei der Wahl des Taxis, denn der Fahrer hatte wohl schon seit Wochen
keine Zähne mehr geputzt. Selbst Aaron und Louis mussten sich übergeben. Aber
trotzdem schafften wir es irgendwie nach Perth. Dort konnten wir unseren KIA
Caravan in Empfang nehmen. Mit der Übernahme hat alles bestens geklappt. DANKE
SABINA für die super Organisation. Wir setzten die Jungs in ihre Sitzchen und
Roland wollte losfahren… Ja, bis wir merkten, dass ich das Lenkrad vor mir
hatte… Wir haben das als „Zeichen“ gedeutet und ich fuhr die ersten 500m auch
selbst. Das Schlimmste ist nicht, dass man auf der linken Seite fahren muss,
sondern, dass man links von sich noch die zweite Hälfte des Autos hat… Nach ein
paar Metern (doch ohne jeglichen Schaden – das will ich also betonen)
wechselten wir die Plätze und Roland übernahm das Steuer und das in einer
Grossstadt. Mir rutschte zwar einige Male das Herz fast in die Hose, aber
Roland hat das super gemeistert. In Perth kauften wir uns als erstes ein Navi,
denn das kam uns billiger, als wenn wir eines gemietet hätten und so haben wir
jetzt eins, wenn wir das nächste Mal nach Australien gehen. Auch ein billiges
Pre-paid Natel mit einer lokalen Telefonnummer für Notfälle stand auf dem
Einkaufszettel. Das war jedoch ein Fehlgriff, denn als wir es aktivieren
wollten, merkten wir, dass die Nummer schon Ende 2012 abgelaufen war L
In Fremantle holten wir unser Gepäck und
beschlossen, Mandurah auszulassen, noch etwas zu Mittag zu essen und dann
gleich nach Bunbury durchzufahren. Nachdem wir schon zwei Tage davor sehr gute
Erfahrungen mit eine Mikrobrauerei (dem „Little Creatures“) gemacht haben,
versuchten wir dieses Mal den „Monk“, ebenfalls eine Brauerei. Wir liessen uns
vom Kellner von der Spezialität des Hauses überzeugen und bekamen eine (für
mich zu) scharfe Thai-Crevetten-Suppe mit einem Löffel Reis und Salatblättern
(ohne Sauce) aufgetischt. Immerhin war das Bier gut ;-) Wir teilten uns
anschliessend noch eine Pizza Margarita, die dann aber wirklich super fein war.
Mittlerweile haben wir uns an die Raubtierfütterungen an allen möglichen Orten
gewöhnt und somit kamen auch Aaron und Louis zu ihrem Essen.
Wer jetzt denkt, dass die Familie Kündig zurück zum Auto geht und ENDLICH losfährt, der irrt, denn Roland hat es in Fremantle so gefallen, dass er wir noch Stundenlang in der Stadt herum schlenderten und noch dieses und jenes „brauchten“. Aber Fremantle ist auch ein wunderschönes Fleckchen. Und auch die Leute sind witzig. Durchgeknallt, aber witzig. Und ja, es stimmt, dass die Hälfte dessen, was geredet wird aus folgenden Floskeln besteht: „g’day mate“, „cheers guys“ und „no worries“. Vor allem „no worries“ ist fast in jedem Satz einmal enthalten… Und zudem habe ich jetzt meinen „Crocodile Dundie Hut“ J Ich habe gesagt, dass ich bestimmt nicht von Australien weggehe, ohne einen solchen Hut. Juhuuuuu.
Als wir dann so gegen vier Uhr doch noch
von Fremantle wegkamen, hatten die Jungs schon bald wieder Hunger. Dieses Mal
gab‘s das Futter gleich auf dem Rücksitz. Das ist zwar etwas umständlich, aber
machbar. Was im Auto fehlt, sind Sonnenblenden bei den hinteren Fenstern, denn
wenn die Sonne stundenlang zum
selben Fenster hineinscheint, dann ist das bestimmt nicht ideal. Ich habe dann
einfach mal aus Handtüchern und Stillkissen ein Provisorium gebastelt. Also
Louis hat es jedenfalls gefallen. Wer jetzt denkt, dass die Familie Kündig zurück zum Auto geht und ENDLICH losfährt, der irrt, denn Roland hat es in Fremantle so gefallen, dass er wir noch Stundenlang in der Stadt herum schlenderten und noch dieses und jenes „brauchten“. Aber Fremantle ist auch ein wunderschönes Fleckchen. Und auch die Leute sind witzig. Durchgeknallt, aber witzig. Und ja, es stimmt, dass die Hälfte dessen, was geredet wird aus folgenden Floskeln besteht: „g’day mate“, „cheers guys“ und „no worries“. Vor allem „no worries“ ist fast in jedem Satz einmal enthalten… Und zudem habe ich jetzt meinen „Crocodile Dundie Hut“ J Ich habe gesagt, dass ich bestimmt nicht von Australien weggehe, ohne einen solchen Hut. Juhuuuuu.
Bunbury liessen wir schlussendlich auch weg und fuhren direkt ins ABBEY BEACHT RESORT in Busselton und da renkten wir uns fast den Kiefer aus, als wie dieses „Zimmer“ sahen. Das war eine richtige Wohnung mit komplett ausgestatteter Küche (mit Herd, Mikro, Backofen, Geschirr, Besteck etc.), Wohnzimmer, zwei Schlafzimmern zwei Nasszellen, wobei es in einer Waschmaschine und Tumbler und im anderen eine Sprudelbadewanne hatte. Ich hätte weinen können, beim Gedanken daran, dass wir hier nur für eine Nacht bleiben… Zuerst liessen wir Aaron und Louis endlich mal herumkrabbeln. Die Armen haben bis jetzt den ganzen Tag im sitzen/liegen verbracht, denn sie mussten ja ständig vom Kinderwagen in den Autositz (und umgekehrt) wechseln… Louis hatte wie immer als erstes sämtliche Steckdosen und Kabel im Visier Aaron war ihm immer dicht auf den Fersen.
Da es in Australien nach neun nichts Warmes mehr zu essen gibt, mussten wir die Jungs im Restaurant füttern. Zum Glück habe das mit dem abendlichen Milchbrei schon einmal, an Gotti’s Geburtstag probiert und das hat überhaupt nicht funktioniert… Darum war ich dieses Mal vorbereitet. Mit heissem und kaltem Wasser, mit Milchpulver und Dinkelbrei, mit Massbecher und Schwingbesen machten wir uns auf den Weg ins Restaurant und dann ging die „Kocherei“ erst richtig los… Aber es passte. Die Jungs waren zufrieden und wir konnten anschliessend in Ruhe essen.
Im Dunkeln spazierten wir dann noch durch die Anlage und das ist definitiv kein Hotel, in dem man nur eine Nacht bleiben sollte… Zurück im Zimmer durften die Jungs noch mit mir baden, denn heute war bestimmt kein lustiger Tag für die beiden. Doch Happy waren sie alleweil noch J
Endlich geschafft. Zur Belohnung gönnten auch wir uns noch einen kurzen „Schwumm“ im Sprudelbad. Was für ein Marathontag.
Vielleicht schaffe ich es, noch mehr Posts ins Internet zu stellen, während wir noch hier im Hotel sind... Ich habe wiedermal an der Lobby auf eine Pizza gewartet, die dieses mal tatsächlich angekommen ist. GUTEN APPETIT!

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