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| Strecke Busselton - Margaret River 101 km |
Nachdem wir dann bereits um 10:00 Uhr
wieder aus unserer super Wohnung ausgecheckt haben, machten wir eine Runde in
der Anlage bis hinunter zum Strand. Es ist einfach traumhaft schön hier.
Kristallklares Wasser, weisser Sandstrand und eine wunderschöne Strandpromenade,
an der man wunderbar spazieren konnte. Der Schönheit dieses Abschnittes kann
man mit Worten gar nicht gerecht werden, darum schaut euch lieber die
nachstehenden Bilder an…
Irgendwann mussten wir dann wohl oder übel wieder umkehren,
denn von Busselton wollten wir zumindest den berühmten „Jetty“ sehen, einen 1.8km
langen Steg, über den man entweder laufen oder sogar mit einem Mini-Zug fahren
konnte. Darum drehten wir um und gingen zurück zur Anlage und fuhren mit dem
Auto nach Busselton selbst. Jetzt wagte ich mich selbst einmal hinters Steuer
und so schwierig ist das mit dem links Fahren gar nicht. Gut, ich hatte nun
einen Tag als Beifahrer schon Zeit, mich daran zu gewöhnen und Busselton ist
nicht gerade eine Grossstadt, wie Perth es ist.
Was uns immer noch fehlt, ist ein Sonnenschutz für die
hinteren Fenster. Bis wir das haben, basteln wir halt einfach mit Handtüchern
einen Vorhang. Die Jungs scheint das jedenfalls nicht zu stören J
Beim Jetty in Busselton selbst hat es eine, im 2011
erstellte, Garten- bzw. Strandanlage mit vielen Schattenplätzen, einem
„Meerpool“ der eingezäunt ist, um eben unerwünschte Mitschwimmer wie Haie,
Quallen etc. fernzuhalten. Offenbar hatten sie erst vor wenigen Tagen einen
Haialarm, bei dem alle aus dem Wasser kommen mussten. Passiert ist aber zum
Glück nichts, aber es zeigt einem einfach, dass man hier wirklich vorsichtig
sein muss…
Nach dem Mittagessen beim Steg sind Roland und ich dann doch
mal kurz ins Wasser gehüpft, während Aaron und Louis im Schatten und in ihren
Buggys ihr Mittagschläfchen machten. Danach suchten wir uns in der Gartenanlage
einen Baum und liessen die beiden wieder einmal herumtollen. Ist schon
unglaublich, wie zufrieden die beiden das alles mitmachen.
Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von Busselton, denn
wir mussten ja am Abend schon wieder in Margaret River sein und wollten
unbedingt das Cape Naturaliste bei Dunsborogh noch sehen. Dort hat es um diese
Jahreszeit immer Wale mit ihren Jungen und es hat extra einen Aussichtspunkt,
von dem aus man die Wale gut sehen kann. Wir wussten darum nicht so recht, ob
wir uns über folgendes Schild freuen sollten:
Heute wurden vom Leuchtturm aus Wale gesehen. ABER: auch
Schlangen wurden gesehen, also bitte passt auf!
Nun ja, es hiess, dass der Weg zum Walaussichtspunkt
ziemlich einfach wäre und wir machten uns mit unseren Buggys auf den Weg. Und
plötzlich war sie da. Also ich weiss, dass man unter Schock gerne übertreibt,
aber jetzt ohne Witz: Wir sahen das hintere Ende einer Schlange, das etwa ein
Meter lang war… Wie viel länger sie vorne noch war, kann ich nicht sagen, aber
mir ist fast das Herz stehengeblieben. Roland meinte, dass Vibrationen
Schlangen vertreiben und so stampften wir so fest wie nur immer möglich auf dem
Weg entlang. Irgendwann kamen wir nicht mehr weiter, weil dieser einfache Weg
plötzlich sandig wurde und grosse Steine darin lagen. Also mit unseren
Kinderwagen war da kein Durchkommen mehr. Roland ging ein paar Schritte voraus,
um zu sehen, ob der Weg wieder besser wird, oder ob wir umkehren müssen. Ich
blieb stehen und stapfte weiterhin vor mich hin. Ich bin ja nicht gerade die
Angst in Person, aber da war selbst mir nicht mehr wohl. Vor allem hatte es
links und rechts vom Weg nichts als Büsche. Da konnten überall Schlangen drin
sein… Wie froh ich war, als wir zurück waren und alle vier wieder heil im Auto
sassen.
Von Dunsborogh aus fuhren wir nach Margaret River, doch
schon als wir die Anlage von weitem sahen, merkten wir, dass wir uns das doch
etwas anders vorgestellt hatten. Zudem waren wir von Busselton derart verwöhnt,
dass es schwierig war, dem nur annähernd gleich zu kommen… Im Internet hat
pries sich das Resort an, als das einzige „by the ocean“. Also ich habe das
„BY“ mit „AM“ übersetzt und ging davon aus, dass das Resort am Meer war, doch
es war einfach „in der Nähe“ des Meeres. Um ans Meer zu kommen hätten wir
entweder jedes Mal die Jungs ins Auto packen, oder etwa 10min zu Fuss (über die
Hauptstrasse) spazieren müssen. Auch der Rest der Anlage war kein Vergleich zu
dem, was wir in Busselton zurückgelassen hatten.
Gut zugegeben: Wenn wir als
erstes in Margaret River gewesen wären, dann hätten wir bestimmt auch diese
Anlage toll gefunden. Dank des verständnisvollen Besitzers der Anlage konnten
wir sechs Nächte stornieren und fanden wie durch ein Wunder Platz im Abbey
Beach Resort, obwohl zu dieser Zeit so gut wie alle Hotels ausgebucht sind.
Wir
gingen dann noch nach Margareth River um etwas zu essen. (Also ins Städtchen
selbst, denn die ganze Region heisst ja genau gleich…) Dort, wo wir eigentlich
essen wollten, schliesst die Küche um 21:00 Uhr. Und das pünktlich, denn als
wir um 21:03 ankamen, taten alle so, als sei die Küche schon seit Ewigkeiten
zu. Es habe aber vis à vis noch ein Lokal, indem man länger essen könne, oder
die Strasse hoch hätte es noch einen Kebabstand gegeben ;-) Rolands
Gesichtsausdruck zeigte schnell, für welches Lokal wir uns entschieden hatten.
Da denkt man doch, dass eine der weltweit berühmtesten Weinregionen es nicht
nötig hat, Weine zu importieren, doch ein weiteres Mal: WEIT GEFEHLT. Auf der
Karte hatte es Weine aus der ganzen Welt. Ein Wunder, dass sie nicht auch noch
Hallauer hatten… Wir nahmen dann doch einen lokalen Shiraz und wurden nicht
enttäuscht J
Mmmmhhhh!!!






















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