So, jetzt komme ich wieder einmal zum Schreiben, aber auch
nur, weil wiedermal das Internet nicht funktioniert. Als ich heute Morgen Mails
von der PHZH auf meinem Natel hatte, wurde mir erst bewusst, dass ich die
Aufträge fürs den Takt3 völlig verschwitzt habe. Eigentlich wäre das auf dem
Plan gestanden, als wir 7 Tage in Margaret River (bzw. dann eben 6 Tage in
Busselton) waren, aber da dort das Internet nicht funktionierte, habe ich das
TOTAL verschwitzt.
FRAU ZOLLINGER: FALLS SIE DAS LESEN, DANN BITTE
ENTSCHULDIGEN SIE :-) (Nachtrag: Takt3 erledigt :-))
Darum sitze ich jetzt auch am PC, doch irgendetwas stimmt
nun auch hier mit dem Internet nicht. Ich habe aber dem Besitzer angerufen und
der macht mal ein RESET mit dem Modem, denn eigentlich sollte es funktionieren.
Bis das dann soweit ist, schreibe ich einfach schon mal über die letzten Tage
hier in Esperance.
18. November 2013 - Fahrt von Denmark nach Esperance
Am Montag sind wir so ca. um 8:30 Uhr in Denmark abgefahren.
Eigentlich wäre der Weg via Albany gegangen, aber das Navi hat uns irgendwie in
die Berge geführt… Sozusagen ins Niemandsland. Hier kann man stundenlang
fahren, ohne jemals ein Häuschen zu sehen. Immer nur Bäume, Felder, Wiesen, Termitenhügel
etc. Aber es ist unglaublich, wie hier in Australien die Farben leuchten. Man
kann das auf den Fotos gar nicht so gut sehen, aber das ist Wahnsinn! Ist das
wohl, weil hier die Sonne stärker ist? Etwas anderes kann ich mir fast nicht
vorstellen…
Um 11:00 Uhr kamen wir dann in einem Nest mit Namen
„Ongerup“ an und hatte die Illusion, dass man hier vielleicht einen Kaffee
trinken oder eine Kleinigkeit kaufen und den Jungs den Brei aufwärmen könnte, doch
weit gefehlt. Der Supermarkt stand zum Verkauf und das Anschlagbrett zeigt,
dass hier wohl nicht gerade viel los ist.
Doch es hatte noch einen kleinen Kiosk, an dem wir uns ein
Sandwich und ein Ingwerbier (ähnlich wie Gingerale) kauften. Und schnell ging‘s
weiter. So gab es einfach zuerst „Zvieri“, denn den kann man auch kalt essen
und den gab’s sogar fahrend :-) . Im nächsten Kaff tankten wir und das nächste
Mal, als wir die Zivilisation sahen, so gegen 15:00 Uhr, waren wir „schon“ in
Esperance. Dort bezogen wir unser Appartement und dann gab es endlich den
„Zmittag“ für die beiden Jungs. Die haben hier sogar Hochstühle, doch das
schaukelt noch ziemlich… Entsprechend sehen auch die Gesichter aus… Es war
alles verschmiert. So sicher sitzen die beiden halt doch noch nicht.
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| vorher... |
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| nachher... |
Im Anschluss wollten wir noch ein Steak essen gehen, doch
das mit dem Medium haben wie im Restaurant nicht so ganz verstanden. Wir hatten
selten so ein trockenes Stück Fleisch. Es war „more than well done“…
Wahrscheinlich hätte man es roh bestellen müssen, um es „Medium“ zu erhalten. Aber
eben...
Hier im Süden von Australien ist man wohl schon fast am
Südpool, denn es ist unglaublich kalt hier. Gemäss dem Eigentümer hatte es noch
am Sonntag 30°C und gemäss Wetterbericht wird es auch dann wieder schön, wenn
wir weg sind, aber für die nächsten Tage können wir froh sein, dass wir einen
Faserpelz mitgebracht haben. Zudem wird es hier nicht nur draussen 10°C in der
Nacht, sonder auch hier drin. Ich weiss nicht, wie diese Häuser isoliert sind,
aber wohl eher schlecht als recht.
19. November 2013
Der Besitzer hat dann wegen uns extra noch die Schweizer
Fahne gehisst :-) Der Australischen Fahne ist es wohl zu kalt, aber die
Schweizer Fahne ist sich so kaltes Wetter halt gewohnt…
Also ich muss ganz ehrlich zugeben, ich war recht
frustriert, als wir hier ankamen. Nicht nur wegen dem Wetter, sonder auch wegen
der Lage. Eigentlich haben wir uns für diese Appartements entschieden, weil wir
sahen, dass sie gleich am Ozean sind und die Strände von Esperance sind für
ihre Schönheit bekannt… Doch der Ozean, den wir vor der Türe haben, ist der
Hafen… Gut, bei dem Wetter können wir eh nicht schwimmen gehen, doch trotzdem:
Für einen so langen Weg hätte ich mir das ganze etwas schöner vorgestellt.
Doch dann packten wir die Jungs ins Auto und machten den
„Great Ocean Drive“. Also nicht den, wo man die 12 Apostel sieht ;-) sondern
den von ESPERANCE. Und siehe da, die schönen Strände gibt es wirklich, man muss
sie nur suchen. Genial… Wenn man sich das schöne Wetter jetzt noch vorstellt,
dann sind die traumhaft schön.
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| Die schönen "Schneeflocken", die es in Busselton schon hatte :-) |
Das Ganze war uns eine Lehre. Wenn wir wieder einmal eine
solche Reise planen und buchen, dann legen wir keinen Wert mehr auf die Lage
des Hotels bzw. der Appartements, denn man kommt ohne Auto sowieso nicht aus.
Und wenn man dann schon ins Auto steigt, dann spielt es keine Rolle, ob man
5min länger fährt oder nicht…
Am Abend gingen wir noch eine Pizza essen und dann zurück in
den „Kühlschrank“.
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| unser neuer Chauffeur :-) |
















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