Donnerstag, 21. November 2013

ESPERANCE

So, jetzt komme ich wieder einmal zum Schreiben, aber auch nur, weil wiedermal das Internet nicht funktioniert. Als ich heute Morgen Mails von der PHZH auf meinem Natel hatte, wurde mir erst bewusst, dass ich die Aufträge fürs den Takt3 völlig verschwitzt habe. Eigentlich wäre das auf dem Plan gestanden, als wir 7 Tage in Margaret River (bzw. dann eben 6 Tage in Busselton) waren, aber da dort das Internet nicht funktionierte, habe ich das TOTAL verschwitzt. 
FRAU ZOLLINGER: FALLS SIE DAS LESEN, DANN BITTE ENTSCHULDIGEN SIE :-) (Nachtrag: Takt3 erledigt :-)) 
Darum sitze ich jetzt auch am PC, doch irgendetwas stimmt nun auch hier mit dem Internet nicht. Ich habe aber dem Besitzer angerufen und der macht mal ein RESET mit dem Modem, denn eigentlich sollte es funktionieren. Bis das dann soweit ist, schreibe ich einfach schon mal über die letzten Tage hier in Esperance. 

18. November 2013 - Fahrt von Denmark nach Esperance

Am Montag sind wir so ca. um 8:30 Uhr in Denmark abgefahren. Eigentlich wäre der Weg via Albany gegangen, aber das Navi hat uns irgendwie in die Berge geführt… Sozusagen ins Niemandsland. Hier kann man stundenlang fahren, ohne jemals ein Häuschen zu sehen. Immer nur Bäume, Felder, Wiesen, Termitenhügel etc. Aber es ist unglaublich, wie hier in Australien die Farben leuchten. Man kann das auf den Fotos gar nicht so gut sehen, aber das ist Wahnsinn! Ist das wohl, weil hier die Sonne stärker ist? Etwas anderes kann ich mir fast nicht vorstellen…


Um 11:00 Uhr kamen wir dann in einem Nest mit Namen „Ongerup“ an und hatte die Illusion, dass man hier vielleicht einen Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit kaufen und den Jungs den Brei aufwärmen könnte, doch weit gefehlt. Der Supermarkt stand zum Verkauf und das Anschlagbrett zeigt, dass hier wohl nicht gerade viel los ist. 


 
Doch es hatte noch einen kleinen Kiosk, an dem wir uns ein Sandwich und ein Ingwerbier (ähnlich wie Gingerale) kauften. Und schnell ging‘s weiter. So gab es einfach zuerst „Zvieri“, denn den kann man auch kalt essen und den gab’s sogar fahrend :-) . Im nächsten Kaff tankten wir und das nächste Mal, als wir die Zivilisation sahen, so gegen 15:00 Uhr, waren wir „schon“ in Esperance. Dort bezogen wir unser Appartement und dann gab es endlich den „Zmittag“ für die beiden Jungs. Die haben hier sogar Hochstühle, doch das schaukelt noch ziemlich… Entsprechend sehen auch die Gesichter aus… Es war alles verschmiert. So sicher sitzen die beiden halt doch noch nicht. 



vorher...

nachher...

Im Anschluss wollten wir noch ein Steak essen gehen, doch das mit dem Medium haben wie im Restaurant nicht so ganz verstanden. Wir hatten selten so ein trockenes Stück Fleisch. Es war „more than well done“… Wahrscheinlich hätte man es roh bestellen müssen, um es „Medium“ zu erhalten. Aber eben...

Hier im Süden von Australien ist man wohl schon fast am Südpool, denn es ist unglaublich kalt hier. Gemäss dem Eigentümer hatte es noch am Sonntag 30°C und gemäss Wetterbericht wird es auch dann wieder schön, wenn wir weg sind, aber für die nächsten Tage können wir froh sein, dass wir einen Faserpelz mitgebracht haben. Zudem wird es hier nicht nur draussen 10°C in der Nacht, sonder auch hier drin. Ich weiss nicht, wie diese Häuser isoliert sind, aber wohl eher schlecht als recht. 

19. November 2013

Der Besitzer hat dann wegen uns extra noch die Schweizer Fahne gehisst :-) Der Australischen Fahne ist es wohl zu kalt, aber die Schweizer Fahne ist sich so kaltes Wetter halt gewohnt… 


Also ich muss ganz ehrlich zugeben, ich war recht frustriert, als wir hier ankamen. Nicht nur wegen dem Wetter, sonder auch wegen der Lage. Eigentlich haben wir uns für diese Appartements entschieden, weil wir sahen, dass sie gleich am Ozean sind und die Strände von Esperance sind für ihre Schönheit bekannt… Doch der Ozean, den wir vor der Türe haben, ist der Hafen… Gut, bei dem Wetter können wir eh nicht schwimmen gehen, doch trotzdem: Für einen so langen Weg hätte ich mir das ganze etwas schöner vorgestellt. 
 
Doch dann packten wir die Jungs ins Auto und machten den „Great Ocean Drive“. Also nicht den, wo man die 12 Apostel sieht ;-) sondern den von ESPERANCE. Und siehe da, die schönen Strände gibt es wirklich, man muss sie nur suchen. Genial… Wenn man sich das schöne Wetter jetzt noch vorstellt, dann sind die traumhaft schön. 

Die schönen "Schneeflocken", die es in Busselton schon hatte :-)





Das Ganze war uns eine Lehre. Wenn wir wieder einmal eine solche Reise planen und buchen, dann legen wir keinen Wert mehr auf die Lage des Hotels bzw. der Appartements, denn man kommt ohne Auto sowieso nicht aus. Und wenn man dann schon ins Auto steigt, dann spielt es keine Rolle, ob man 5min länger fährt oder nicht… 



Am Abend gingen wir noch eine Pizza essen und dann zurück in den „Kühlschrank“.

unser neuer Chauffeur :-)

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